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IHE-D Cookbook

Die einrichtungsübergreifende elektronische Kommunikation von medizinischen Bildern und Befunden muss reibungslos, sicher und zuverlässig in die radiologische Routine eingebunden werden. Dafür kann man standardisierte technische Elemente zu „Use-Cases“ zusammensetzen, um auch eine optimale Integration in bestehende IT-Systeme (KIS, RIS, PACS) zu gewährleisten. Die Kenntnis praktischer Abläufe, rechtlicher Rahmenbedingungen und typischer vorhandener Schnittstellen ist unabdingbar, um eine für Deutschland angepasste Lösung entwerfen zu können.

IHE Deutschland e.V. hat im Jahr 2011 drei relevante Use-Cases identifiziert und bereits begonnen, auf der Basis des Profils „Cross-Enterprise Document Sharing / Images“ (XDS-I) ein „Cookbook“ als Praxis-Leitfaden für den sicheren Versand von Bildern und Befunden zu projektieren. Die Use-Cases sind Mamma-Diagnostik, Kolorektales Karzinom und die Akutversorgung Schwerverletzter.

Das Cookbook adressiert dabei die Deutschen Datenschutzaspekte sowie das Primat des Bürgers, der die Datenhoheit behält und die Zugriffsteuerung regelt. Es zeigt auf, wie diese unter Verwendung von bestehenden IHE-Profilen berücksichtigt werden können. Diejenigen Aspekte, für die es noch keine Profile gibt, oder die Anpassungen erforderlich machen, werden in sogenannten nationalen Erweiterungen spezifiziert.

Perspektivisch soll damit die Tradition der Vorführungen von IHE-Demos für medizinische Abläufe wieder aufleben.
Das ZIM ist aktiv an der Erstellung des Cookbooks beteiligt. Prof. Dr. Björn Bergh ist verantwortlich für die Redaktionsleitung und Oliver Heinze leitet die Arbeitsgruppe „Architektur“. Die Erfahrungen und Forschungsergebnisse aus dem ISIS-Projekt fließen in das Cookbook ein.

Nähere Informationen unter IHE-Deutschland e.V. und im Downloadbereich von IHE-Deutschland.

Projektleitung
Prof. Dr. Björn Bergh, Dr. Oliver Heinze
Förderer
Kooperationspartner
IHE-Deutschland e.V.
Laufzeit
Fördervolumen